Mnémo-Pôle, ein Netzwerk, ein Programm

Donnerstag, 9. Juni — 13:45 bis 15:00 Uhr
Freitag, 10. Juni — 13:45 bis 15:00 Uhr

Jede Universität vereinigt zahlreiche Kompetenzzentren und Forschungsinstitute, aber nur selten, wie im Fall des Lausanner Campus (der Standort der Universität und der Eidgenössischen Technischen Hochschule erstreckt sich auf über 100 Hektar und hat 250'000 Anwohner sowie über 20'000 Studierende) ganze 12 Institute, welche sich der Bewahrung des kulturellen Erbes widmen: Archives cantonales vaudoises; Archives de la construction moderne; Bibliothèque cantonale et universitaire-Lausanne. Département des manuscrits; Centre de recherches sur les lettres romandes; Ecole des sciences criminelles; Fondation Jean Monnet pour l’Europe; Institut Benjamin Constant; die Westschweizer Kontaktstelle des Schweizerischen Institutes für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA); Musée Bolo; Musée cantonal de géologie; Musée de physique; UNIRIS-Ressources Informationnelles et archives.

Aus dieser Ausgangslage entstand die Gruppe Mnémo-Pôle, die sich anlässlich des Schweizerischen Archivtages am 3. November 2012 zum ersten Mal offiziell vorstellte: „Unser Netzwerk ist ein Raum des Wissens. Lehre und Forschung brauchen organisierten und diversifizierten Zugang zu Informationen. Der Auftrag, unsere Bestände gemeinsam zur Information und Sensibilisierung zu nutzen, lenkt den Blick auf eine unerwartete Anzahl an Einrichtungen an beiden Standorten, die sich der Sammlung, Konservierung und Aufwertung widmen und die einen grossen Gewinn darstellen. Forschung muss sich auf Originale stützen können.“

Warum nehmen die Mitglieder der Gruppe Mnémo-Pôle an den 4. Schweizerischen Geschichtstagen vom 9. - 11. Juni 2016 teil?
 

Die Geschichtstage bieten uns die Gelegenheit, zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer unserer Institutionen zu treffen.
Wir sind bedeutende Partner für die wissenschaftliche und akademische Forschung. Neben der Bewahrung des Wissens stellen wir dessen Verbreitung und Wertschätzung sicher.
In einer Zeit, in der die Fortschritte der Informatik glauben lassen, dass alles online ist und digitalisiert werden kann, vertreten wir die Bedeutung der Materialität von Quellen.
Schliesslich sind wir Bildungsstätten, in denen viele Forschende ihre ersten Erfahrungen gesammelt haben.

Aktuelle und vergangene Schwerpunkte sind: Urheberrecht, Datensammlung, die Bedeutung der Digitalisierung in Denkmalschutz und Verbreitungspolitik, Beschaffungspolitik, Komplementarität und Gegenseitigkeit. Weitere Informationen: http://wp.unil.ch/mnemopole.